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Turnverein 1897 Einhausen e.V.

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Am Samstag, 19.08.2006 hatte der Jugendausschuss des Turnvereins 50 Kinder im Rahmen der Ferienspiele eingeladen, auf dem Jägersburger Sportplatz einen sportlichen Tag und eine gemeinsame Übernachtung zu verbringen. Ab 14 Uhr konnten die mitgebrachten Zelte aufgebaut werden.

Nachdem uns alle Eltern verlassen hatten, sollten sich die Kinder in einem ersten Spiel etwas kennenlernen. Anschließend wurden Gruppen von jeweils 8 Kindern gebildet, die im Zuge der von Gerhard Herbert ausgearbeiteten Ortsrally rund eineinhalb Stunden durch Einhausen zogen, um einen Fragenkatalog beantworten zu können.

Nachdem alle Kinder zurück waren und sich gestärkt hatten, galt es, sich gruppenweise in einer "alternativen Olympiade" in 7 Disziplinen wie Stelzen laufen bei Conny Lindner, balancieren über mehrere Stangen bei Corina Koch, Sackhüpfen bei Gerhard Herbert, Fahrrad langsam Fahren bei Thomas Brunnengräber, Wasserbomben werfen bei Benjamin Herbert, Papierflieger Weitwurf bei Helmut Schumacher und Eierverpacken bei Lisa Wätzig zu bewähren. Genau am Ende dieser Olympiade öffnete Petrus seine Schleusen sehr weit. Ein starker Wind sorgte zusätzlich für Unbehagen. Es zeigte sich, dass manche Zelte für diese Wassermassen nicht geeignet waren - ob dies am Aufbau oder am Material lag, sei im Einzelfall dahingestellt. Der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. Das Anheizen des Grills verzögerte sich aufgrund des Regens etwas, was der von einigen Kindern gleichzeitig zubereiteten Salate jedoch zu Gute kam.

Als schließlich alle satt waren, war es bereits dunkel geworden. So machten wir uns auf den Weg zu einer Nachtwanderung, während der ein böser Zauberer sein Unwesen treiben sollte. Dieser zeigte sich aber nur einigen Kindern, die sich alleine im Wald versteckt hatten. Nachdem ein schützender Zaubertrank dargereicht worden war, liefen wir alle zunehmend müde zurück zum Sportplatz, um dort die Ergebnisse der Ortsralley und der Olympiade verbunden mit kleinen Siegerprämien zu verkünden.

Zunächst musste jedoch noch geprüft werden, wie gut sich die Verpackungen der Eier im Crash-Test bewähren würden. Ergebnis: Nur jedes zweite Ei überlebte den Sturz aus knapp zwei Metern unbeschadet. Anschließend blieben einige Kinder am Lagerfeuer sitzen, die meisten aber sehnten sich bereits nach den Betten.

Im Bett liegen und schlafen sind allerdings zwei unterschiedliche Dinge, und so wurde es erst gegen drei Uhr nachts endlich still. Nun konnten auch die vier Betreuer der Nachtwache etwas ruhen. Bereits gegen 6 Uhr waren die ersten Kinder schon wieder auf den Beinen und vertrieben sich die Zeit, bis es um acht schließlich Frühstück gab. Mehr oder weniger pünktlich um 9 Uhr kamen die Eltern, um die Zelte wieder abzubauen. Nachdem das Betreuerteam alles wieder aufgeräumt hatte, war auch für sie um 10:30 Uhr "Feierabend".