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Turnverein 1897 Einhausen e.V.

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Mittlerweile zu 19. Mal waren die Hüttentourler in den Alpen unterwegs. Die viertägige Tour startete in diesem Jahr in Imst und ging einen Teil des Lechtaler Höhenwegs.


Zunächst ließen wir uns von Hochimst (1050 NN) aus mit der Sesselbahn zur Mittelstation bringen um anschließend noch 650 Höhenmeter in 3 Stunden zur Muttekopf-Hütte (1934 NN) zu laufen. Es ist immer wieder ein schönes Gefühl mitten in den Bergen zu sein. Ein besonderes Erlebnis war die Landung eines Hubschraubers direkt neben der Hütte der nach einem Transportflug nochmals Punkgenau auf einem Felsvorsprung landete.
Am 2. Tag ging es zur Hanauer Hütte (1922 NN) über das Galtseitejoch auf 2421 NN. Dieser Alpine Weg ist 5,5 Stunden ausgeschildert, 9 km lang und einem Anstieg bzw. Abstieg von insgesamt knapp 1200 Höhenmeter. Somit die Königsetappe dieser Tour.
Am 3. Tag hatten wir wiederum einen Alpinen Weg zum Württemberger Haus (2220 NN) vor uns der mit einem schwarzen Punkt gekennzeichnet, und somit schwierig bzw. nur für Geübte ist. Es lässt sich nur schwer beschreiben wie schön es ist, wenn man eine sehr gute Rundumsicht auf die Berge mit ihren Gipfeln hat.
Natürlich macht ein Teil einer Hüttentour auch die Hüttenabende mit zünftigem Essen und Getränke aus. Wann hat man schon mal die Zeit um mehrere Stunden beieinander zu sitzen uns über Gott und der Welt zu plaudern.
Am 4. Tag stand der Abstieg nach Zams im Oberinntal bevor. Auch diese Tour ist mit 5 Stunden und einem Gefälle von 1600 Höhenmeter eine Herausforderung für Oberschenkel und Knie. Die Landschaft verändert sich von Steinwüste zu Latschenkiefern und Tannenwald bis ins Tal. Nun ging es mit dem Bus nach Imst, dem Taxi nach Hoch-Imst sowie der Einkehr zum gemeinsamen Essen im Hotel Hirschen. Wir kamen leider erst spät am Abend nach Einhausen da wir mehrere Staus nach Stuttgart hatten. Die Eindrücke dieser Tour lassen uns auf die Jubiläumstour im nächsten Jahr hoffen.